Zugang zum Limes schaffen
Nachdem sowohl die Bayerische Landesstiftung als auch das Staatsministerium für Wissenschaften, Forschung und Kunst dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege dafür jeweils 60.000 Euro zur Verfügung gestellt hatten, konnte mit der Auszahlung der ersten Fördermittel noch im Dezember 2007 das Projekt
"Informationsvermittlung und Verbesserung der Wegequalität am
UNESCO-Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes in Bayern"
gestartet werden.
Ziel dieses Projektes ist es, kleinere Maßnahmen von Kommunen oder lokalen Aktionsgruppen zur Präsentation und touristischen Erschließung des Limes zu unterstützen.
Als eventuelle Fördermaßnahmen kommen dabei in Frage:
- die Anlage diverser Wege und Pfade,
- das Anbringen von Beschilderungen und Informationstafeln,
- die Sichtbarmachung von unterirdisch verborgenen Gebäudegrundrissen, Grenzlinien, Wegen und Wegenetzen,
- die Erstellung von einschlägigen Flyern und Werbeprospekten,
- Sanierungsarbeiten an freigelegten Fundamenten, Überschüttungen und Freiholzungen.
Als nicht förderwürdige Maßnahmen wurden bewusst ausgeschlossen:
- Rekonstruktionen,
- Neubauten,
- Museen,
- Informationszentren,
- Ausgrabungen oder umfassende Kartenwerke.