Soll Burg Pottenstein verkauft werden?


Wenn alle Stricke reißen, wird sich die Familie von Wintzingerode gezwungen sehen, die Pottensteiner Burg zum Verkauf anzubieten. Es sei nicht mehr auszuschließen, dass die 1000-jährige Burg Pottenstein angesichts der finanziellen Lage schon bald zum Verkauf stehen muss und somit die Gefahr besteht, dass sie der Öffentlichkeit als Museum künftig nicht mehr zugänglich sein wird.

Die anstehende Generalsanierung und die Kosten für die Maßnahmen zur Felssicherung übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der Stiftung bei weitem", erläuterte Herr von Wintzingerode, der seit 1986 Eigenmittel im Wert zweier Einfamilienhäuser und tausende Stunden eigener Arbeitsleistung zusammen mit seiner Frau Margit in den Erhalt der Burg investiert hat. Wir sind nun an einem Punkt angelangt, der den Fortbestand der Stiftung und somit des Burgmuseums extrem gefährdet. Als einzige Möglichkeit zum Erhalt des Burgmuseums sieht Herr von Wintzingerode die baldige Hilfe der öffentlichen Hand.

Die Generalsanierung der gesamten Anlage würde zwischen 2,4 und drei Millionen Euro kosten. Der Bund hat bereits 300.000 Euro für die Sanierung der Burg zugesagt.

Nun liegt es am Freistaat Bayern, seine Verantwortung für dieses erhaltungswürdige Denkmal wahrzunehmen. Die Burg Pottenstein ist beispielsweise älter als die Wartburg, sie muss auch für künftige Generationen erhalten bleiben.


 

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