Burgsanierung: Freistaat lässt nun mit sich reden


Für die Sanierung und eine neue Konzeption der Burg Pottenstein wird der Freistaat Bayern eventuell viel Geld lockermachen. 90 Prozent der anfallenden Kosten wurden vom Petitionsausschuss des Bayerischen Landtages in Aussicht gestellt.

Das wichtigste Ergebnis: Von Dr. Andreas Baur, dem Referatsleiter für den Denkmalschutz im Wissenschaftsministerium, sei eine 90-prozentige Förderung in Aussicht gestellt worden, wenn die Burgbesitzer ihren Eigenanteil aufbringen. Auch die Stadt Pottenstein und der Landkreis Bayreuth müssen mitmachen. Um diese Punkte abzuklären, sind in kleinerem Kreis noch zahlreiche Gespräche notwendig. Die Oberfrankenstiftung wird sich auch an der Finanzierung beteiligen.

Wie viel Geld eventuell dann in die Fränkische Schweiz fließen wird, konnte noch nicht gesagt werden. Das gesamte Maßnahmenpaket wurde bisher auf etwa drei Millionen Euro geschätzt. Diese Summe kann die Familie von Wintzingerode nicht aufbringen, auch für den nun geforderten Eigenanteil müssten sich die Burgbesitzer hoch verschulden.


 

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