Graf Philipp III. von Rieneck


Heuer jährt sich zum 450. Mal der Todestag von Graf Philipp III. von Rieneck, dem letzten Rienecker. Weil seine Ehe mit Margarethe von Erbach kinderlos blieb, kam Lohr am Main am 3. September 1559 als heimgefallenes Lehen ans Kurfürstentum Main. Damit endete nach einem halben Jahrtausend die Landesherrschaft der Rienecker Grafen über Lohr am Main.

Am 14. Juni 1504 wurde Graf Philipp III. geboren. Schon mit 14 Jahren kam er als Nachfolger seines Vaters Reinhard an die Herrschaft. Am 19. Februar 1519 erhielt er die mainzischen Lehen. Kaiser Karl V. bestätigte dem 17jährigen Grafen auf dem Reichstag zu Worms im Februar 1521 die Reichslehen seiner Vorfahren. Am 3. September 1559 starb Graf Philipp III. von Rieneck. Sein Grabmal befindet sich im Chor der Lohrer Stadtpfarrkirche. Der größte Teil seiner Grafschaft fiel an das Erzstift Mainz. Lohr am Main wurde Sitz eines Mainzer Oberamtmanns.


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