Museen sollen sich zusammentun


 

Bei der Verbandsversammlung des Zweckverbands Fränkische-Schweiz-Museum kam der Wunsch auf, ein förderfähiges Museumsprojekt mit fast allen Museen in der Fränkischen Schweiz zu gründen. Das Projekt stecke jedoch noch in den Kinderschuhen und wurde hauptsächlich von den Praktikern der Museen selbst erdacht. Vorgespräche wurden schon geführt und Ideen entwickelt, damit man in die Museen der Fränkischen Schweiz wieder mehr Besucher locken kann. Es wird an eine gemeinsame Werbung und die Herausgabe einer Broschüre gedacht, in der sich alle beteiligten Museen vorstellen.

Beim Fränkische-Schweiz-Museum stagniere die Besucherzahl seit zwei Jahren bei 17.000 Gästen pro Jahr. Personalkosten von rund 330.000 Euro pro Jahr stünden lediglich Einnahmen beim Eintrittsgeld von rund 38.000 Euro entgegen. Dass Museen ein Zuschussbetrieb sind, ist allen Beteiligten klar. So stimmten die Verbandsräte auch geschlossen für den Haushaltsplan 2010, der einen ungedeckten Finanzbedarf von 390.000 Euro aufweist. Das sind 20.000 Euro mehr als im Vorjahr. Daher wurden die Zuschüsse für die Landkreise Bayreuth und Forchheim auf jeweils 156.000 Euro, 8.000 Euro mehr, und die des Landkreises Bamberg und der Stadt Pottenstein auf je 39.000 Euro und damit 2.000 Euro mehr erhöht. Auch müsse man an die Sanierungsarbeiten der Gebäude nach 25 Jahren denken.


 

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