Rieneck und die Pfarrei


Rieneck ist seit 600 Jahren selbständige Pfarrei. Am 29. August 1411 erhob Bischof Johann I. von Würzburg Rieneck mit den Filialen Schaippach und Hohenroth zu einer eigenen, unter Thüngenschern Patronat verbleibenden Pfarrei.

Die erste größere Kirche von Rieneck (St. Johannes der Täufer) war im gotischen Stil erbaut.

Sie hatte schmale, spitzbogige Fenster und einen hohen, spitzen Turm.

Die Turmpyramide trug an den vier Enden vier kleinere Türmchen, wie auch die im Jahr 1488 im gotischen Stil erbaute und 1945 zerstörte Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul von Gemünden.

Aus dieser ersten Rienecker Kirche sind noch erhalten: der Taufstein von 1490, eine Statue des heiligen Sebastian und der Altar in der Kreuzkapelle.


 

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