Flößer am Main


 

Heute nur noch Touristen-Attraktion, war das Flößen von Holz einst auf dem Main ein wichtiger Teil des Transportwesens. Der Wörther Verein zur Förderung des Schifffahrts- und Schiffbaumuseums hat sich in der 25. Ausgabe der Mainschifffahrts-Nachrichten mit dem Thema beschäftigt. Als es weder Bahntransporte noch Lastwagen gab, waren Bäche und Flüsse der günstigste und einfachste Weg, um Holz zum Verbraucher zu bringen.

Es wurde auf der Wasseroberfläche schwimmend vom Frankenwald über den Main und vom Schwarzwald über den Rhein bis ins Ruhrgebiet und nach Holland befördert. Die Bistümer Würzburg und Bamberg lenkten die Flößerei, die vorher wild betrieben wurde, durch Vorschriften im Jahr 1007 in ordentliche Bahnen. Sie führten Zölle ein. Die Flöße vom Main waren bis zu 160 Meter lang und 9,50 Meter breit. Das Steuern eines Floßes war harte Arbeit. Als es im 20. Jahrhundert die ersten frei fahrenden Schlepper gab, haben dise die Arbeit der Flößer erleichtert. Nach dem Bau der Schleusen kam die Flößerei zum Erliegen. Beschrieben werden in dem Heft unter anderem der neuzeitlichere Holztransport per Schiff und moderner Schiffsbau.

Schiffbaumuseum in Wörth: www.woerth-am-main.de;

 


 

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