Burganlage Mole bei Heimbuchenthal


Die Grabungen an der mittelalterlichen Burganlage Mole bei Heimbuchenthal haben neben den Grundmauern viele Keramikscherben und organische Zeugnisse des Mittelalters aus dem Burggraben unterhalb der Latrine zutage gefördert. Doch die Funde sind vom Verfall bedroht. Im Frühjahr soll mit der Konservierung begonnen werden. Das "stille Örtchen" war für die damaligen Bewohner offensichtlich ein bequemer Müllschlucker.

Die Archäologen wussten das bei den Ausgrabungen zu schätzen. Im feuchten Untergrund des Elsavatals hat sich das organische Material über Jahrhunderte erhalten. Nach Vermessung und Dokumentation wurde das Areal zugeschüttet. Schautafeln zeigen die archäologischen und geografischen Erkenntnisse über die mittelalterliche Anlage.


 

zurück