Keltengräber-Funde

Alzenau-Hörstein


 

Vor 25 Jahren wurde in Hörstein der bedeutendste Keltengräber-Fund in Nordbayern erforscht - ein Brandgräberfeld. Entdeckt wurden bei der ersten Grabung 20 Keltengräber aus der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts bis zum ersten Jahrhundert vor Christus. Am Ende waren es vier Grabungen, bei denen insgesamt 70 Keltengräber gezählt wurden.

Das Besondere war, dass erstmals in Bayern viereckige Grabgärten mit Zentralgräbern entdeckt worden waren. Während es zuvor nur Zufallsfunde gegeben hatte, konnten nun Rückschlüsse gezogen werden auf Lebensweise, Sozialstruktur, Sterblichkeitsrate und Jenseitsdenken der Kelten. Heute befinden sich die Originale im Stiftsmuseum in Aschaffenburg.


 

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