Die ehemalige "Markgräfliche Försterei" ("Waldhütte") aus dem Jahre 1750

soll im Sommer 2015 wieder eröffnet werden


 

Der Zauber der Vergangenheit bleibt uns erhalten!

Rund 800.000 Euro investieren die Bayerischen Staatsforsten allein in die Gaststätte.

 

Der Boden knarzt, das Stiegengeländer ist staubig, es ist dunkel in den Räumen der Waldhütte. Wer diesen Ort als Wandergaststätte kennt, dem wird die Wärme fehlen, die der Kachelofen früher verströmte. Mittlerweile ist das Haus zum größten Teil entkernt. Die Bauarbeiter haben neue Stahlträger eingezogen. Die Statik des Gebäudes, das im Jahr 1750 als markgräfliche Försterei gebaut wurde, machte noch Probleme.

Die Waldhütte soll ein Ort bleiben, der Tradition ausstrahlt. Allein die Arbeiten an der Gaststätte kosten rund 800 000 Euro. Zusammen mit dem Nebengebäuden investieren die Bayerischen Staatsforsten rund ein Million Euro. Die Bauarbeiter bemühen sich, den rustikalen Charme der Gaststätte zu bewahren. Alte Holzbänke heben sie auf, der dunkelgrüne Kachelofen soll an seinem Platz bleiben, alte Türen werden saniert, die Treppe soll erhalten bleiben. Als nächstes werden die Handwerker neue Leitungen im Haus verlegen, die Böden, Decken und Wände herrichten. Im oberen Geschoss entsteht ein weiterer Wirtsraum - möglich für Feste oder wenn viel los ist.

Noch läuft die Suche nach einem Pächter. Es gibt bereits ein gutes Dutzend ernst zu nehmender Interessenten. Die meisten seien aus der Region. Die Interessenten müssen Konzepte vorlegen: Was wollen sie kochen, wie viel Umsatz wollen sie machen, welche Erfahrungen bringen sie mit?

Die Bayerischen Staatsforsten würden aber auch gerne mit der Landesgartenschau in Bayreuth zusammenarbeiten, die im Jahr 2016 stattfindet. Eine Überlegung wäre deshalb auch, ob die Waldhütte eine Art "Außenstelle" sein  könnte. Zumal man auch an einen Bustransfer denken könnte. Die historische Waldhütte soll nicht nur ein Wirtshaus werden, sie soll ein Ort werden, an dem die Menschen den Wald erfahren können. Die Bürgermeisterin von Eckersdorf-Donndorf, Frau Sybille Pichl, begrüßt diese Idee, als Mitglied im Verein "Rund um die Neubürg" wolle sie sich für eine Kooperation mit der Landesgartenschau einsetzen. Zusammen mit der Gemeinde müssen die Wege zur Waldhütte noch saniert werden und ein Konzept für einen Winterdienst ausgearbeitet werden.


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