Neuer Fund macht Forchheim noch älter


 

Archäologen haben auf dem Gelände eines ehemaligen Franziskanerklosters in Forchheim einen Marktplatz und Keramikstücke aus dem frühen Mittelalter entdeckt. Sie datierten einige der Fundstücke auf die Zeit Karls des Großen.

Doch die Wissenschaftler fanden auch weitaus ältere Überreste. Die Geschichte Forchheims muss deshalb neu geschrieben werden. Als offizielles Gründungsjahr der Stadt gilt 805, weil in dem Jahr der Name "Foracheim" erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der jetzt freigelegte Handelsplatz sei aber mindestens 100 bis 150 Jahre älter. Man sei wahrscheinlich auf die Keimzelle der ersten Besiedlung Forchheims gestoßen. Die Bodenforscher fanden im Garten des seit vergangenen Jahres stillgelegten Klosters rund 1400 historische Fragmente - darunter die Reste von bis zu 20 Meter langen und zwölf Meter breiten Holzgebäuden.

 


 

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