Franken-Tourismus nach kurzer Flaute wieder im Aufschwung

Das Interesse an einem Urlaub in Franken ist nach vorübergehender Flaute wieder gewachsen. Die Zahl der Übernachtungen in Nordbayern sei 2014 um 1,9 Prozent auf 21,05 Millionen gestigen. Damit habe sogar der Rekord von 2012 übertroffen werden können. Die beliebteste Region in Oberfranken ist das Fichtelgebirge. Bei den Städten liegt Bamberg wieder deutlich vor Bayreuth.

Allerdings spürten keineswegs alle Regionen den Aufwärtstrend. Profitiert hätten davon vor allem die 14 größeren fränkischen Städte. Im Schnitt sei dort die Zahl der Übernachtungen um 4,3 Prozent gestiegen. Spitzenreiter sei Dinkelsbühl mit einem Übernachtungszuwachs von 25,2 Prozent im Jahr 2014, gefolgt von Eichstätt mit einem Plus von fast zehn Prozent. Von den oberfränkischen Städten liegt bei den Übernachtungszahlen eindeutig Bamberg an der Spitze.

Herbe Rückschläge hätten dagegen die fränkischen Heilbäder und Kurorte bei den Übernachtungszahlen hinnehmen müssen. Vor allem klassische Kurorte ohne Thermalbäder litten stark unter dem Wettbewerbsdruck.

Bei den Bemühungen um mehr ausländische Urlauber haben die Franken neben Chinesen auch Schweizer Touristen im Visier. Im Vorjahr hätten chinesische Reisende mehr als 105 000 Übernachtungen in Franken gebucht - 20,6 Prozent mehr als im Jahr 2013. Bei Schweizer Touristen setzen die fränkischen Tourismusmacher auf die guten Flug- und Fernbus-Verbindungen zwischen Zürich und Nürnberg - und den starken Schweizer Franken.

 

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