Jupiter-Gigantensäule in Obernburg ausgegraben

 

Bei den jüngsten archäologischen Grabungen auf der 144 Quadratmeter großen Fläche an der Ecke Kapellengasse/Römerstraße sind die Archäologen auf eine Jupiterfigur gestoßen die die bisher bereits freigelegte Gigantensäule nach oben hin abschließt. Diese nun komplette, etwa fünf Meter hohe Jupiter-Gigantensäule ist eine Besonderheit in Bayern. Die Säule besteht aus Sockel, dem Viergötterstein mit Skulpturen der Juno, der Minerva, des Herkules und des Merur, einem Schaft und dem Gigantenreiter Jupiter, dem obersten römischen Gott. Sein Antlitz ist ramponiert. Vermutlich wurde die Säule gezielt umgeworfen. Ähnliches war der Benefiziarierstation passiert deren Altäre Mitte des dritten Jahrhunderts von Randalierern umgestürzt wurden. Vermutich war die Ursache ein innerrömisches Problem in einer Zeit der Auflösung und gezielter Gewalt gegen die Kultbilder Jupiters.                                                                                                                                       

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