Die würzburgischen Kilianskirchen


Die älteste Darstellung Kilians

als Bistumspatron mit seinem Attribut - dem mit der Spitze nach oben getragenen Schwert -

 

 

 

Sie gehören als Gründungen der Würzburger Bischöfe des 9. und 10. Jahrhunderts der 3. Periode der Mutterkirchen des Bistums Bamberg an, wobei aber ein Teil der westlichsten Kirchen noch in der vorangehenden Periode der Slavenkirchen entstanden sein kann.

Die von Würzburg gegründeten Kirchen sind zumeist dem hl. Kilian geweiht, - er erlitt 689 mit seinen Gefährten Kolonat und Totnan in Würzburg das Martyrium - haben Würzburger Patronat und weisen Würzburger Altzehnten auf.

 

Von ihnen liegen:

- Scheßlitz, Staffelstein, Altenkunstadt und Melkendorf mainaufwärts.

- Den Fuß des Frankenwaldes und Fichtelgebirges erreichen sie mit Lanzendorf, Bindlach und wahrscheinlich Stadtsteinach.

- Auf dem Jura sind Buttenheim, Pretzfeld, Heiligenstadt, Königsfeld, Büchenbach, Hollfeld, Uetzing und Isling zu nennen.

 

 

Pfarrkirche in Melkendorf

(heute evang.-lutherisch)

 

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