Die Königskirchen

im Eichstätter Diözesangebiet


Im 9. und 10. Jahrhundert entstanden im waldreichen Pegnitzwinkel des Eichstätter Diözesangebiets eine Reihe von Königskirchen, die zu den Schenkungen dieser Königsgüter durch Heinrich II. gehörten. Es handelt sich um Marienkirchen.

 

Hersbruck + Kirchrüsselbach

Zu nennen sind Hersbruck und Kirchrüsselbach (St. Jacobus). Beide wurden 1011 dem Bistum Bamberg geschenkt. Hersbruck ist die Mutterkirche des mittleren Pegnitztales, von der aus die Kirchengründungen talaufwärts in das Waldgebiet des Pegnitzwinkels vordrangen. Die Pegnitz ist auch entlang der Südgrenze der Urpfarrei die Grenze zwischen den Bistümern Bamberg und Eichstätt.

 

Velden

Die karolingische Königskirche Velden wurde 912 unter König Konrad I. für das Bistum Eichstätt bestätigt; 1016 gelangten Ort und Kirche von Eichstätt an Bamberg.

 

Bühl

Die Bergkirche Bühl, eine Tochterkirche von Hersbruck und schon vor 1143 Pfarrkirche, ist vielleicht eine Urpfarrei der Eichstätter Diözese und damit seelsorglicher Ausgangspunkt des oberen Schnaittachtales, falls sie nicht erst im 11. oder 12. Jahrhundert durch Bamberger Bischöfe gegründet wurde. Spätestens seit dem 13. Jahrhundert Oberpfarrei, wurde die Pfarrkirche 1350 dem Domdekanat in Bamberg inkorporiert.

 

 


Marienkirche, Hersbruck

 


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