Eigenkirchen

des Schweinfurter Grafenhauses


Die einflußreichen Gaugrafengeschlechter haben auf ihren umfangreichen Besitzungen Kirchen gegründet. Das 1008 beim Bistum Würzburg verbliebene "Eccelenchirchen" (Etzelskirchen) ist ein Beleg dafür, daß Graf Ezzilo identisch mit Heinrich von Schweinfurt eine Kirche nach seinem Namen benannte.

 

Bamberg, Kronach u. Creußen

Weitere, spätestens dem 10. Jahrhundert angehörende Eigenkirchen des Schweinfurter Hauses waren die Marienkirche in Bamberg - 973 bei den Kirchen des Gutes Bamberg genannt und spätere Pfarrkirche Unsere Liebe Frau - und die Pfarrkirche in Kronach - mit dem Seelsorgebezirk der Herrschaft Kronach - und Creußen.

Die letztgenannte Mutterkirche für den Herrschaftsbereich der Schweinfurter entwickelte sich aus der Kapelle der Burg. Beide Kirchen sind Mittelpunkte von Zentsprengeln, die sich mit den Pfarrsprengeln decken.

Nach dem Erlöschen der Schweinfurter 1057 kamen beide Besitzungen in Königshand, Kronach 1122 an das Hochstift Bamberg und Creußen an die Burggrafen von Nürnberg.

  


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