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Historie


 

Osterbäume in Mistelgau

 

Jede Kultur und fast jedes Brauchtum hinterließ früher oder später Spuren. Es ist überliefert, dass bei den Slawen die Quellen als Heiligtümer verehrt wurden. Noch heute werden diese Osterbräuche auch bei der sorbischen Volksgruppe im Spreewald, südöstlich von Berlin, gefeiert.

 

Bereits in der fränkisch-thüringischen Familien-Chronik derer von Mahkorn (ab 1040 n.Chr.) wird im Jahr 1322 in der Nähe von Staffelstein schriftlich über das Osterbrunnen-Schmücken geschrieben. Das heutige maximale Verbreitungsgebiet der Osterbrunnen in Oberfranken deckt sich mit dem Gebiet der früher angesiedelten Slawengruppen.

 

Setzt man dieses Puzzle zusammen, so dürfte kaum noch ein Zweifel daran bestehen, dass der Brauch des Osterbrunnen-Schmückens tatsächlich seine Wurzeln im Frühen Mittelalter hat, als die slawischen Siedler auch im heutigen Oberfranken einer Quellengottheit im Frühling, zur Zeit des Erwachens der Natur, die Wasserstellen mit frischem Grün schmückten.

 

 
 

Osterbäumchen in Pittersdorf

 

Geschichtliche Recherchen:

 

Slawische Siedler in Franken

Slawische Funde in Franken

Begriff Sorben - Wenden?

Osterbrauch in Oberfranken

Bücherfunde

 

   

 

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