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Symbole

der Wasserverehrung

 


 
 

Osterbaum

 

Dem Wunsch nach üppigem Gedeihen der Natur verliehen die Osterbrunnen-Schmücker von alters her durch die Verwendung von frischem Grün in Form von Bäumchen und Reisig Ausdruck.

Die Wurzeln dieses Tuns reichen weit zurück, als der Baum noch heilig war, weil er die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen den Göttern und den Menschen darstellte.

Nadelbäume, die zu keiner Jahreszeit ihr Nadelkleid verlieren, symbolisierten zudem den andauernden Kreislauf des Wassers, Wachstum und Fruchtbarkeit in der Natur.

 

Hinweis dazu: Hängende Weihnachtsbäume in Franken

 

 


 
Bunte Bänder

 

Man bündelt die Bänder aus Papier oder Plastik zu Büscheln, die dann aussehen wie riesige Pinsel, was ihnen die dialektische Bezeichnung "Pensala" ( = Pinselchen) eintrug.

"Pensala" geben Ausdruck über die Freude über das Kommen des Frühlings und das Fließen des Wassers.

 

 

Eier

Sinnbilder der Fruchtbarkeit

 

Für unsere Vorfahren war das Ei ein zerbrechliches Gebilde, in dem eine geheime Kraft Leben entstehen ließ, das schließlich als neues Lebewesen aus der Schale hervorbrach. Das Geheimnis des Lebens steckte im Ei, und verlieh ihm schon bei den ältesten Kulturen den Status eines Lebenssymbols.

Rot gefärbte Eier spielten eine besondere Rolle, denn Rot galt als die Farbe des Blutes, der Liebe und des Sieges.

 

 

 

Osterhase

 

Der Osterhase ist eine Erfindung der Protestanten, die erst auf das 17. Jahrhundert zurückgeht.

Da die katholische Fastenordnung das Verzehren von Fleisch und Eiern in den Fastenmonaten untersagte, die Hennen aber dennoch weiter legten, versteckten die Protestanten die Eier und ließen sie vom Osterhasen bringen, um ihre Herkunft aus dem Hühnerstall zu verschleiern.

 

  

 

 

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