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Osterbräuche
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Osterhasen mit Osterkrone Obernsees |
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Am "Grünen Donnerstag" war die Abendmahlsfeier.
Nach altem Kalender sollte an diesem Tag der Bauer die Aussaat beginnen, was mit besonderer Zeremonie erfolgte: Der Bauer erhielt gekochte Eier, die er auf dem Acker verzehrte. Die Schalen vergrub er mit der Saat; sie sollten für Fruchtbarkeit sorgen.
Am Karfreitag ruhten die Arbeiten. Er ist der große Feiertag. Kirchgang für Jung und Alt war selbstverständlich. Es war auch der Tag, an dem Ostereier bemalt wurden, die am Ostersonntag die Patenkinder und die eigenen Kinder erhielten.
Bei vielen Völkern galt das Ei als Symbol der Vegetations- und Lebenskraft. Eier schenkte man schon in früheren Jahrhunderten seinen Kindern und Patenkindern; der Bauer schenkte sie dem Gesinde, dem Pfarrer und dem Lehrer.
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Mistelgau |
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