Hüll


Der Name drückt aus, wie man sich in der Vergangenheit auf Hochflächen gegen die Wasserarmut behalf.

Die Siedlungskerne waren sicher an natürlichen, weiherähnlichen Wasseransammlungen entstanden, die als Dorfweiher die Wasserversorgung für die ersten Wohnanlagen sicherten. Als die Siedlungen wuchsen, reichte das nicht mehr aus.

Die Leute bauten künstliche Wasserbecken, indem sie dort, wo lehmiger Boden in ausreichender Menge zur Verfügung stand, natürliche Senken damit auskleideten, so daß sie wasserdicht wurden.

Die Bauern nannten sie "Hüll" oder "Hühl", und der Begriff taucht in vielen Ortsnamen, besonders in der Fränkischen Alb, auf.

 

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