Diesen Osterbrauch finden wir in Franken und auch in den sorbischen Landen

 

Osterbrot

 


Fröhliche Ostern - In Franken!

 

"Fröhliche Ostern!" hieß es am Ostersonntag. Welch eine Freude, wenn die Kinder die Ostereier in den aus Heu oder Moos gebauten Nestern oder gar in den verschiedensten Verstecken fanden. Die Ostereier waren nicht so bunt wie heute, sie wurden in Zwiebelschalensud braun gefärbt.

Am Nachmittag des ersten Feiertags brachten die Paten den "Bündel". In die große weiße Serviette waren ein geflochtener Eierring aus Hefeteig, ein Dutzend Eier, ein Porzellankelch (auch Schale genannt) und dazu manchmal ein roter Zuckerosterhase eingebunden. In den dreißiger Jahren kamen Süßigkeiten und Spielzeug oder Kleidungsstücke hinzu.

 

 

Sorben / Wenden

Von der Ostersemmel weiß man heute wohl nur noch aus alten Büchern. Am 1. oder 2. Osterfeiertag holten sich die Kinder von ihren Paten ihre Ostergeschenke:

Ostereier und die Ostersemmel.

Sie hatte, wie eine Überlieferung besagt, oft eine stattliche Länge von 1 - 1,5 Fuß (von der Länge eines Männerfußes abgeleitetes Längenmuß). Ein runder Fleck in der Mitte gab den geringeren oder größeren Preis derselben an.

 

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