Weißenburg in Bayern
In der berühmten "Goldenen Bulle", die Kaiser Karl IV. 1356 in Nürnberg erließ, werden neben Nürnberg auch Weißenburg und Windsheim, (das heutige Bad Windsheim) als Reichsstädte genannt. Was hat Weißenburg zu bieten? Von der fast vollständig erhaltenen Ummauerung ist das Ellinger Tor am sehenswertesten. Die Andreaskirche birgt kostbare Altäre, die ehemalige Karmeliterkirche beachtenswerte Stuckaturen, die ev. Spitalkirche wurde 1729 unter Gabriel de Gabrieli barockisiert. Spätgotisches Rathaus aus Sandstein. Über der Stadt die 1588 - 1629 erbaute Wülzburg. Interessant auch der römische Schatzfund im Römermuseum sowie die Ausgrabungen des Kastells Biriciana mit dem rekonstruierten Nordtor und der größten Thermenanlage Süddeutschlands.
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"Uuizinburc" - röm. Siedlung "Biricianis"
Erste Erwähnung des Königshofs
Stadterhebung durch König Konrad III.
Stadtbesfestigung (Erweiterung im 14. Jh.)
Stiftung des Spitals
Weihe der Stadtpfarrkirche St. Andreas
Beginn der Zunftherrrschaft (bis 1806)
Mitglied des Schwäbischen Städtebundes
Erwerb der Hochgerichtsbarkeit
Bau des Rathauses
Wappenbrief Kaiser Friedrich III.
Beginn der Reformation; Bauernunruhen
Unterzeichnung der "Confessio Augustana"
Errichtung der Lateinschule
Wechselweise Besetzung durch die kriegerischen Parteien im 30jährigen Krieg
2343 Einwohner
Übergang an Bayern; kurzfristig preußisch |
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