Weißenburg in Bayern


In der berühmten "Goldenen Bulle", die Kaiser Karl IV. 1356 in Nürnberg erließ, werden neben Nürnberg auch Weißenburg und Windsheim, (das heutige Bad Windsheim) als Reichsstädte genannt. Was hat Weißenburg zu bieten? Von der fast vollständig erhaltenen Ummauerung ist das Ellinger Tor am sehenswertesten. Die Andreaskirche birgt kostbare Altäre, die ehemalige Karmeliterkirche beachtenswerte Stuckaturen, die ev. Spitalkirche wurde 1729 unter Gabriel de Gabrieli barockisiert. Spätgotisches Rathaus aus Sandstein. Über der Stadt die 1588 - 1629 erbaute Wülzburg. Interessant auch der römische Schatzfund im Römermuseum sowie die Ausgrabungen des Kastells Biriciana mit dem rekonstruierten Nordtor und der größten Thermenanlage Süddeutschlands.

 

Zeittafel

Weißenburg

"Uuizinburc" - röm. Siedlung "Biricianis"


867

Erste Erwähnung des Königshofs


um 1150

Stadterhebung durch König Konrad III.


12./13.Jh.

Stadtbesfestigung (Erweiterung im 14. Jh.)


13. Jh.

Stiftung des Spitals


1327

Weihe der Stadtpfarrkirche St. Andreas


1372

Beginn der Zunftherrrschaft (bis 1806)


1378

Mitglied des Schwäbischen Städtebundes


1431

Erwerb der Hochgerichtsbarkeit


1470/1480

Bau des Rathauses


1481

Wappenbrief Kaiser Friedrich III.


1525

Beginn der Reformation; Bauernunruhen


1530

Unterzeichnung der "Confessio Augustana"


1536

Errichtung der Lateinschule


1618 - 1648

Wechselweise Besetzung durch die kriegerischen Parteien im 30jährigen Krieg


1688

2343 Einwohner


1802/1806

Übergang an Bayern; kurzfristig preußisch

 


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