Dinkelsbühl


Wer kennt nicht die Dinkelsbühler Knabenkapelle? Aber Dinkelsbühl ist mehr als seine berühmte Kapelle. Die kath. Pfarrkirche St. Georg zählt zu den schönsten Hallenkirchen Deutschlands. Im Inneren hervorragende Kunstwerke (Hochaltar, Ziboriumsaltar, Sakramentshäuschen).

 

Zeittafel

Dinkelsbühl

"Tinkelspuhel" - "Dinkepole" - Zeapolis"


1188

Erste urkundliche Erwähnung


um 1180

Errichtung der Stadt durch Kaiser Friedrich Barbarossa auf Königs- und Hausgut

(1188 "burgum", 1251 "civitas", 1295/97 "stat")


1220/50

Errichtung der Pfarreikirche St. Bartholomäus


1241

Eintrag im staufischen Stadtsteuerverzeichnis


1273

Rudolf von Habsburg beansprucht die Stadt für das Reich


1280

Gründung des Spitals


1290

Gründung des Karmeliterklosters


13. Jh.

Errichtung der Stadtmauer


1305

Verleihung des Ulmer Stadtrechts


1360

Erhalt des Messerechtes


1370/1430

Erweiterung der Stadtmauer


1377/1389

Mitglied des Schwäbischen Städtebundes


Ende 14. Jh.

Errichtung des Alten Rathauses


1437

990 Steuerpflichtige


1450/1500

Bau der Stadtpfarrkirche St. Georg


1525

Plünderungen im Bauernkrieg

evangelische Gottesdienstreform

3/4 der Bevölkerung werden protestantisch


1550

Erweiterung des Rathauses


1552

Kaiser Karl V. verbietet die Teilhabe der Zünfte am Rat; dieser wird ausschließlich katholisch.


1567

Errichtung der evangelischen Kirchenpflege


1618

etwa 5000 Einwohner


1618 - 1648

Mehrfache Einnahme durch unterschiedliche Heere im 30jährigen Krieg


1622/24

Legendäre Rettung der Stadt durch die Kinder ("Kinderzeche")


1648

Durchführung der politischen Parität der beiden Konfessionen in Rat und Ämter


1802/1806

Übergang an Bayern, kurzfristig preußig

 


 

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