Bad Windsheim
Windsheim, wie es vor der Heilbad-Anerkennung (1961) hieß, wurde 1295 Reichsstadt. Sie verlor jedoch rasch an Bedeutung, als die Straße Würzburg-Nürnberg verlegt wurde und die Markgrafen von Ansbach das Territorium der Stadt immer mehr einengten. Heute ist Bad Windsheim Heilbad. Besonders sehenswert: die Stadtkirche St. Kilian (barock umgeformt 1731-43), Spitalkirche, in der Kapelle Maria am See die Kopie von Tilman Riemenschneiders Zwölfboten-Altar, Rathaus. Vielbesucht: das Fränkische Freilandmuseum.
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"Windesheim" - "Lucelenwindheim"
Erste urkundliche Erwähnung als "villa"
Stadterhebung durch Bischof Konrad I. von Würzburg (1234 "forum", 1297 "oppidum", 1303 "civitas")
König Konrad IV. erwirbt die Stadt
Erste Ummauerung; Errichtung der Pfarrkirche St. Kilian
Gründung des Augustinerklosters
Errichtung des Spitals
Erweiterung der Stadtmauer
Beitritt zum Schwäbischen Städtebund
Errichtung des Rathauses
Aufstand der Handwerker; Beginn der Reformation
Unterzeichnung der "Confessio Augustana"
ca. 750 Bürger
Beitritt zur neutralen Einigung gegen Markgraf Albrecht Alicibiades im "Schmalkaldischen Krieg"
Bau der Neuen Latienschule
Beitritt zur "Protestantischen Union"
Schwere Heimsuchung im 30jährigen Krieg
ca. 500 Bürger
Errichtung des barocken Rathauses
Großer Stadtbrand
Übergang an Bayern - kurzfristig Preußen und Frankreich zugesprochen
Endgültiger Übergang an das Königreich Bayern |
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