Kaiser Heinrich II. - sein "Renovatio" in Franken

 

1. Die Babenberger in Franken und die Schweinfurter Gefahr:

 

Der am 06. Mai 973 im bayerischen Bad Abbach (1) geborene Heinrich hatte sich seit seiner Thronbesteigung am 07. Juni 1002 (2) mit enormen Problemen in Franken auseinanderzusetzen. Dadurch entwickelte sich hinter seinem unscheinbaren Naturell ein nüchterner, realdenkender, zäher und kluger Herrscher, der, erst dreißigjährig, dem Reich ein ganz anderes Gefüge zu geben beschloß, gewitzigt durch die Erfahrungen des Vorgängers (3).

 

Die Erwartungen, die die fränkischen Babenberger (Grafen von Schweinfurt) bezüglich der Anwartschaft auf das Herzogtum Bayern an ihn geknüpft hatten, wurden arg enttäuscht; denn Heinrich II. (4) sah sich nicht an das Anwartschaftsversprechen seiner Vorgänger gebunden, die diesen Gunsterweis Graf Berthold von Schweinfurt und Heinrich von Schweinfurt wegen ihrer Treue zur Partei der Ottonen eidlich zugesagt hatten. Rein lehensrechtlich handelte Heinrich II. korrekt, denn - nach Werner Goez - waren Expektanzen ausschließlich nur an Lebenden gültig; d.h. weder die Erben des Erteilenden noch die des Empfangenden waren an sie gebunden oder konnten auf sie pochen (5).

Der selbstbewußte Graf Heinrich von Schweinfurt gab sich trotz dieser großen Enttäuschung nicht geschlagen. Mit Bruno, dem Bruder des späteren Kaisers, begab er sich freiwillig in die Opposition (6), wobei er von seinem Verwandten Ernst, einem österreichischen Babenberger (7), unterstützt wurde. Auch der Polenherzog Boleslaw Chrobry, der bekanntlich ein slawisches Großreich schaffen wollte (8), sah in dem Schweinfurter Heinrich einen Helfer für seine eigenen politischen Ziele. Boleslaw, dessen Beiname "Chrobry" soviel wie "der Tapfere" bedeutet (9), zeigte sich als ein Herrscher, der sich Heinrich II. als Politiker und auch als Soldat gewachsen war.

Die Macht der fränkischen Babenberger (Schweinfurter), die sich im Laufe des 10. Jahrhunderts zwischen Steigerwald und Fichtelgebirge herausgebildet hatte, beruhte auf der Tatsache, daß sie als Bindeglied zwischen dem sächsisch-thüringischen Norden und dem bayrischen Süden des Köngsreiches imstand waren, seinen Zusammenhalt zu sprengen.

Das enorme Selbstbewußtsein Heinrichs von Schweinfurt gründete sich aber nicht nur auf seinen geographisch günstigen Machtbereich sondern auf das Bewußtsein, zu einem der älteren deutschen Geschlechter zu gehören. Als Angehörige der fränkischen Babenberger geht die Herkunft der Schweinfurter Grafen auf die Popponen (10) zurück. Nach Steidle entstammen diese Popponen der Linie der mittelrheinischen Adelsgesellschaft um Rupertiner und Mainzer Tradentenkreis.

Ferner konnte Heinrich von Schweinfurt auf große Verwandte zurückblicken wie den Babenberger Heinrich, der als princeps militiae König Ludwig d. J. und Kaiser Karls III. zu den hervorragendsten und angesehensten Persönlichkeiten des ostfränkischen Reiches zählte; als dux Austrasiorum leitete er die Verteidigung von Paris gegen die Normannen und fand dabei am 28. August 886 den Tod (11). Ebenso berühmt wurde auch sein Bruder Poppo, der 892 Markgraf in der Sorbenmark und "dux Thuringorum" war (12). Die in die Geschichte eingegangene "Babenberger Fehde", eine kriegerische Auseinandersetzung der Babenberger mit den Rupertinern um die Vorherrschaft (auch um Ostfranken), (13) war für die Babenberger nur ein vorläufiger Einbruch des Aufstiegs. In diesen Jahren, 903 bis 906, fanden die 3 Brüder Adalbert, Adalhard und Heinrich den Tod. Diese drei Brüder waren nachgewiesenermaßen Söhne des berühmten babenbergischen Grafen Heinrich (+ 28.08.886). (14)

Um 973 n.Chr. hatte Kaiser Otto II. einen Mann seines Vertrauens an die Spitze der "Ostmark" gesetzt, nämlich den fränkischen Babenberger Luitpold, dessen Familie bis 1246 die Geschicke der Ostmark und Österreichs lenkte. Den Nordgau und die nordostbayerischen Gebiete hatte König Otto I. schon 939 n.Chr. dem Bruder Luitpolds, Berthold von Schweinfurt übertragen (15). Der militärische Stützpunkt der Schweinfurter in Franken wurde von der Burg Theres bei Schweinfurt zu der namengebenden Burg Babenberg, dem heutigen Bamberger Domberg, verlagert (16). Ausschlaggebend dafür, daß die auf das Königsgut zurückgehende Burg Schweinfurt schließlich namengebend für das Geschlecht wurde, scheint die Übertragung des Reichsgutes Bamberg an Heinrich den Zänker im Jahre 973 (17) gewesen zu sein. Erst danach wurde die geopolitisch ungünstig am Westrand des Schweinfurter Herrschaftsbereichs gelegene Burg Schweinfurt auf der Petersstirn am Westende der Mainleite ausgebaut (18).

Die von Berthold von Schweinfurt um 940 n.Chr. eingeleitete Ausbau- und Siedlungsphase in Franken erwies sich als sehr schwierig, da zu dieser Zeit weite Bereiche nur gering oder gar nicht erschlossen waren, was auch die vorbambergische Kirchenorganisation (19) bestätigt.

Da die Grafen von Schweinfurt für ihr umfangreiches Rodungswerk viele Neusiedler benötigten und die Kolonisation nicht mehr von deutschen Siedlern allein getragen werden konnte, holten sie ihnen befreundete Westslawen, die ihnen dank ihrer Erfahrung bei Rodungen von großer Hilfe waren (20). Die Begegnung von Deutschen und Slawen (hier besonders Sorben) am Obermain hat sich - auch nach Auffassung von E. Schwarz - zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert vollzogen (21). Der Beginn intensiver Kontakte zu den westslawischen Völkern geht auf den Babenberger Poppo, Markgraf der Sorbenmarkt, zurück (22). Durch die auffallend guten und engen Verbindungen der Schweinfurter zu den Slawen am Obermain, die auch J. Schütz festgestellt hat, wurden die Kontakte nach Böhmen und Polen außergewöhnlich rege (23). Somit ist auch die enge Beziehung zu dem Polenherzog Boleslaw Chrobry erklärbar.

Bevor Heinrich II. sein Bistum Bamberg im Jahre 1007 gründen konnte, hatte er noch gewaltige Schwierigkeiten mit seinem Widersacher Herzog Boleslaw Chrobry von Polen. Boleslaw, der ein Reich von der Ostsee bis zu den Karpaten, von der Weichsel bis zum Böhmerwald beherrschte, riß auch Böhmen an sich und verweigerte Heinrich II. die Huldigung. Sein Vorgehen offenbarte die Absicht, möglichst alle Westslawen, auch die am Obermain, in einem Gesamtstaat zu vereinen, was zu Auseinandersetzungen mit den Hoheitsansprüchen des Reiches führen mußte. Im Jahre 1004 gelang es Heinrich II., dem Polen Böhmen wieder zu entreißen. Bei weiteren schweren Kämpfen um die Lausitz verbündete sich Heinrich II. sogar mit den bis dahin bekämpften Liutizen und nahm sie unter Duldung ihrer Götzendienste in sein Heer auf. Aber erst als er Ungarn mobilisieren konnte, kam es nach einer Zwischenlösung (1003, Merseburg) endlich 1018 in Bautzen zu einem dauerhaften Frieden (24).

Diese gefährliche Verbindung zwischen den Grafen von Schweinfurt und Boleslaw Chrobry war nicht nur eine Herausforderung für Heinrich II. und seine Politik in Franken sondern auch für sein Reich in seiner Gesamtheit. Zu keiner Zeit hätte er den Schweinfurtern bzw. dem Herzog von Polen nachgeben können, ohne daß seine Gegner, darunter auch sein Bruder Bruno, das als Schwäche betrachten hätten und einen offenen Widerstand gegen den König im Reich hätten aufbauen können. So war es fast unausweichlich, daß es zwischen Boleslaw und Heinrich von Schweinfurt gegenüber Heinrich II. zum Konflikt kam, was von allen Seiten mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurde, umso mehr, da dies die erste große Bewährungsprobe für Heinrich II. war.

Während Kaiser Heinrich II. im Jahre 1003 in Halberstadt im Kreise seiner Anhänger das Pfingstfest feierte (25), zogen sich die Truppen seiner Gegner bereits zusammen. Das blieb ihm vermutlich nicht verborgen, denn die babenbergischen Verbände von Melk (26), die polnischen Truppen und auch die Verbündeten seines Bruders standen zu dieser Zeit bereits am Hirschwald nahe der Schweinfurter Burg Ammerthal in Stellung. Da die Gegner Heinrichs II. mächtige Freunde unter den deutschen Adeligen und auch in der Kirche hatten, war es für ihn schwer so zu handeln, daß es für alle Interessenkreise annehmbar war. Ein geschickter Schachzug seinerseits war die Voraussendung der königlichen "Schatzkasse". Der sich im Zugzwang befindende Heinrich von Schweinfurt mußte diese "Kriegskasse" stehlen, sonst hätte er bei seinen Verbündeten wegen Zögerns bzw. vermuteter Feigheit sicherlich Unruhe ausgelöst. Mit dem provozierten Raub bei Hersbruck im Mai 1003 (27) begann der Machtkampf zwischen Heinrich II. und den Schweinfurtern. Heinrich II. hatte nun das Recht auf seiner Seite. Er konnte unbedenklich das an ihm begangene Unrecht sühnen. Mit seinen Verbündeten griff er die Widersacher kurz und heftig an.

Verhältnismäßig schnell konnte er die Scheinfurter Burgen Ammerthal und Creußen erobern und auch zerstören (28). Ebenso wurde das Herrschaftszentrum Schweinfurt als Burg unbrauchbar gemacht (29), und die Befestigungsanlage Kronach zerstörte Heinrich von Schweinfurt aus seiner Flucht vor dem König selbst noch (30). Alle Widersacher wurden schließlich gefangen bzw. stellten sich freiwillig und wurden ihrer gerechten Strafe zugeführt (31).

Heinrich II. Hauptaugenmerk war auf die Innenpolitik gerichtet. In zäher Kleinarbeit verhandelt er mit den schon immer aufeinander eifersüchtigen deutschen Stämme. Den Sachsen gelobte er die Wahrung ihrer Rechte, den Thüringern erließ er den sie demütigenden Schweinezins, er schmeichelte dem Stolz der Schwaben, besänftigte den Argwohn seiner Bayern und wirkte überall vermittelnd und ausgleichende - der erste unter den Königen, der sich wenig darum scherte, ob einer fränkisch geboren war, sächsisch, lothringisch, bayerisch oder friesisch. Auch auf seinen Reisen achtete er peinlich genau darauf, den Süden nicht vor dem Norden zu bevorzugen, keinen Stamm durch die Zahl und die Dauer seiner Aufenthalte zu begünstigen oder zu benachteiligen. Sein Ziel war die "renovatio imperii Francorum" - die Erneuerung des Reiches der Franken (32).

Diese "renovatio" mußten auch die Grafen von Schweinfurt am eigenen Leib verspüren. Nach ihrer Erhebung gegen den König führte dieser eine politisch-administrative Neuordnung im bayerischen Nordosten durch (33). Im Rahmen dieser Neuordnung setzte Heinrich II. zur Sicherung seiner Herrschaft am Obermain auch seine Freunde ein, Verbündete, die ihn zuvor bei den Schwierigkeiten mit den Grafen von Schweinfurt und Herzog Boleslaw tatkräftig unterstützt hatten (34). So kamen die Grafen von Dießen und auch die von Wolfratshausen, Vorfahren der späteren Grafen von Andechs, nach Oberfranken. Verschiedene Urkunden bezeugen ihre beginnenden Aktivitäten am Obermain (35).

Mit Otto, dem Sohn Heinrichs, erlosch 1057 die männliche Linie des Schweinfurter Geschlechts. Da sich die bambergische Grafschaft im Radenzgau als bischöfliches Lehen im erblichen Besitz der Grafen von Abenberg befand, zog hier das Aussterben des Schweinfurter Hauses in bezug auf die Grafschaftsverhältnisse keine Veränderung nach sich. Dagegen kam es bei der Aufteilung des Schweinfurter Allodialbesitzes zwischen Witwe, Schwestern und Töchtern zu schwierigen Auseinandersetzungen, bei denen u.a. die Gütergruppen um Scheßlitz-Lichtenfels durch Ottos Witwe Irmengard an die sächsischen Markgrafen von Meißen kamen. Ottos Tochter Gisela brachte durch die Heirat mit Arnold II. von Dießen ihren ererbten Allodialbesitz am Obermain an die späteren Grafen von Andechs (36).

 

Teil II - Bamberg


(1) Nöhbauer, F. Hans, Die Chronik Bayerns, Chronik-Verlag, Dortmund 1987 (= Nöhbauer, Chronik), S. 63.

Erdmann, Carl, Die Burgenordnung Heinrich I., in: D A, Jg. 6/1943, S. 59-101, Weimar: Böhlau 1943.

Geldner, F., Babenberger Problem, in: H Jb, Bd. 81, München 1962, S. 1-21.

Spindler, Max, HB d. bay. Geschichte, Bde. 1,2 u. 3, München, Beck-Verlag.

Holtzmann, Robert, Über die Chronik Thietmars von Merseburg, in: Neues Archiv, Bd. 50/1933, Berlin 1933, S. 159-209.

Kimpen, Emil, Zur Genealogie der bayerischen Herzöge von 908 bis 1070, in: JfL. Bd. 13, S. 55-83.

Lechner, Karl, Die Babenberger Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, Wien 1976.

Metz, Wolfgang, Babenberger und Rupertiner in Ostfranken, in: JfL. Bd. 18, 1958, S. 295-304.

(2) Nöhbauer, Chronik, S. 69.

(3) Meyer, Otto, Oberfranken im Hochmittelalter, Heinrich II. und die Gründung des Bistums Bamberg, Oberfranken-Stiftung, Bayreuth 1973, (= Meyer, Oberfranken im Hochmittelalter), S. 11 ff.

Salewski, Michael, Spuren ins Mittelalter I, Schriftenreihe Deutschland in Europa 1, LZ f. pol. Bildung, Kiel 1988, S. 11-34.

Reindel, Kurt, Bayern im Mittelalter, Bayerns Weg ins Reich der sächsischen Kaiser, Beck-Verlag, München 1970, S. 92-101.

Putzger, F.W., Historischer Weltatlas, Mitteleuropa zur Zeit der Ottonen und Salier, Bayern im 10. Jahrhundert, Bl. II + III, Cornelsen Velhagen & Klasing, Berlin 1974, S. 46/47.

(4) Endres, Rudolf, Die Rolle der Grafen von Schweinfurt in der Besiedelung Nordostbayerns, JfL 1972, S. 13 (= Endres, Grafen von Schweinfurt).

Geldner, F., Zum Babenberger Problem, in: H Jb 84, 1964, S. 1-21.

Ders., Zur Genealogie der "Alten Babenberger", in: H Jb, 1964, S. 257-270.

Ders., Neue Beiträge zur Geschichte der "Alten Babenberger", Bamberg 1971.

(5) Goez, W., Der Leihzwang, Untersuchung zur Geschichte des deutschen Lehnrechts, S. 76 ff, Tübingen 1962, S. 76 ff, (= Goez, Lehnrechts).

(6) Thietmar von Merseburg, Chronik, Buch V, NF i. Freiherr v. Stein-Gedächtnisausgabe, W. Trillmich, in: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters, Darmstadt 1958, (= Thietmar), S. 229-235.

Haas, Nikolaus, Erläuternder Beitrag zur Geschichte der Empörung Heinrichs v. Schweinfurt - Hezillo genannt - wider König Heinrich II., in: BB Bd. 2/1842, S. 135-143.

(7) Thietmar, V. S. 229 ff.

(8) Treue, Wilhelm, Deutsche Geschichte, 1. Teil, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1990, S. 101 ff, (= Treue, Deutsche Geschichte).

(9) Fischer-Fabian, S., Die deutschen Cäsaren, 6. Kapitel, Heinrich II. - Der unheilige Heilige, Droemer Knaur-Verlag, Schoeller&Co., Locarno, S. 68 (= F.-Fabian, Cäsaren).

(10) Steidle, Hans, Die mittelrheinische Herkunft der älteren Babenberger, 114. Bericht BB, 1978, S. 311 ff (= Steidle, Ältere Babenberger).

Bosl, Karl, Franken um 800, Strukturanalyse einer fränkischen Königsprovince, Beck-Verlag, München 1959, S. 41 ff.

Geldner, Ferdinand, Neue Beiträge zur Geschichte der "alten Babenberger". Bamberger Studien zur fränkischen und deutschen Geschichte, Heft 1, 1971.

Klemen, Ekkehard, Das westliche Oberfranken um 800; in: Fränkische Heimat am Obermain. Beilage zum Jahresbericht des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels, Heft 3, 1966.

Faußner, C., Zur Frühzeit der Babenberger in Bayern und Herkunft der Wittelsbacher, in: Studien zur Rechts-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte Band XV, S. 9 ff, Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1990.

Lechner, Karl, Die Babenberger, Markgrafen und Herzoge von Österreich 976-1246, in MIÖG XXIII, 1986, S. 39 ff.

Ders., Beiträge zur Genealogie der älteren österreichischen Markgrafen, in: MIÖG 71, 1963, S. 247ff.

Stein, Friedrich, Geschichte Frankens, Bd. 1, Ernst Stoers Verlag, Schweinfurt 1885, S. 85 ff.

(11) Kist, Johannes, Fürst- und Erzbistum Bamberg, BB, 1962, S. 10 ff.

Steile, Ältere Babenberger, S. 311 ff.

(12) Metz, Wolfgang, Babenberger und Rupertiner, JfL 18, 1959, S. 68 ff.,

Ders., Das Babenberger Problem aus landesgeschichtlicher Sicht, BIIfDLG 99, 1963, S. 59-83.

Geldner, Ferdinand, Neue Beiträge zur Geschichte der alten Babenberger, Die Dissertation A, Bamberg 1971.

(13) Wendehorst, A., Das Bistum Würzburg, Band 1, S. 53-55, NF 1 d. Germania Sacra, 1962.

Dietrich, Irmgard, Die Konradiner im fränkisch-sächsischen Grenzraum von Thüringen und Hessen, Hess.Jb 3, 1953, S. 57-96.

Prinz z. Sayn-Wittgenstein, Franz, Prestel Verlag, München 1966, S. 17.

Holle, J.W., Geschichte der Stadt Bayreuth, Verlag Weidlich, Frankfurt 1981, S. 18-20.

(14) Endres, Die Grafen von Schweinfurt, S. 5.

(15) Bosl, Bayerische Geschichte, S. 74 ff, Paul List Verlag 1976.

Arneth, K., Das Alter des Castrums Bamberg, in: Fr. L. 4, 1956, Nr. 5.

(16) Spindler, Max, Bayerischer Geschichtsatlas, Bayerischer Schulbuch-Verlag, 1968, S. 59 ff.

Geldner, F., Zur älteren Geschichte und Topographie der Stadt Bamberg, in: F BL 4, 1952, Nr. 10/11.

Göpfert, G., Castrum et civitas Babenberg noch einmal, in: Bamberger Blätter 3, 1926, S. 71 ff.

Neukam, W., Immunitäten und Civitas in Bamberg von der Gründung des Bistums Bamberg 1007 bis zum Ausgang des Immunitätenstreites 1440. In: BB 78, 1925, S. 189-369.

Ders., Bamberg und Kärnten, in: Südd. Archiv 10, 1967, S. 50-65.

Weber, H., Das Bistum und Erzbistum Bamberg, seine Einteilung in alter und neuer Zeit und seine Patronatsverhältnisse. BB 56, 1895, S. 1 ff.

Zimmermann, G., Bamberg als königliche Pfalz, In: JbF 19, 1959.

Zimmermann, H., Gründung und Bedeutung des Bistums Bamberg für den Osten, In: Südostdt. Archiv 10, 1967, S. 35-49.

(17) Endres, Grafen von Schweinfurt, S. 8

Steidle, Ältere Babenberger, S. 313, zu 4 = Anmerkung: Der Name Babenberger resultiert aus der Benennung durch Bischof Otto von Freising und wurde in der Forschung beibehalten.

Geldner, F., Das Hochstift Bamberg in der Reichspolitik von Kaiser Heinrich II. bis Kaiser Friedrich Barbarossa, H Jb 83, 1964, S. 28-42.

(18) Rosenstock, Dirk, Stadt Schweinfurt, Anfang im Dunkeln, 1990, Schweinfurt, S. 4-7.

Endres, Grafen von Schweinfurt, S. 8.

Günter, H., Kaiser Heinrich II. und Bamberg, H Jb 59, 1939, S. 273-290.

(19) E. Frhr. v. Guttenberg und A. Wendehorst, Seiten 10 ff., Anmerkung 16, Die Bistümer der Kirchenprovinz Mainz, 1. Band: Das Bistum Bamberg. 2. Teil: Die Pfarrorganisation, 1966, Berlin (= Bistum Bamberg).

Endres, Rudolf, Das Slawenmotiv bei der Gründung des Bistums, 109. Bericht BB, 1973, S. 166 ff (= Endres, Das Slawenmotiv).

Stein, Geschichte Frankens, Band 1, S. 116 ff.

(20) Schütz, J., Ortsnamentypen u. slawische Siedlungszeit, JfL 28, 1968, S. 317 (= Schütz, Ortsnamentypen).

(21) Schwarz, E., Die Stammeszugehörigkeit der Slawen am oberen Main im Lichte der Ortsnamen, in Sybaris, Festschrift für Hans Krahe, 1958, Wiesbaden, Seiten 138-145.

Ders., Die slawischen Ortsnamen in Nordbayern und ihr Verhältnis zum deutschen Landesausbau, 1956, Zeitschrift für Ostforschung 5.

(22) siehe dazu Endres, Das Slawenmotiv, S. 170 ff.

(23) Schütz, Ortsnamentypen, S. 317.

(24) Treue, Deutsche Geschichte, S. 101 ff.

(25) Thietmar, V., 32, S. 227 - Hinweis: Das Pfingstfest feierte König Heinrich II. am 15. Mai 1003 in Halberstadt.

(26) Kleindel, Walter, Die Chronik Österreichs, Teil: Die Babenberger und das österreichische "Interregnum", Chronik Verlag Dortmund 1984, (= Kleindel Chronik), S. 63 ff.

(27) Endres, Grafen von Schweinfurt, S. 14 ff.

H A B, Bamberg, Band II, 1, 1974, München, S. 7.

(28) H A B, Teil Altbayern, Amberg I, "Landrichteramt Amberg", Band I, 24, München 71.

Stein, Geschichte Frankens, Bd. 1, S. 137 ff.

(29) Endres, Grafen von Schweinfurt, S. 16-17.

(30) Ebd., S. 16, auch:

Emmerich, W., Die Landesburgen in ottonischer Zeit, AO 37, 3, 1957.

Schmitt, Hans-Jürgen, Problem der frühen Geschichte Kronachs, Band 7, 1971/72, GaO, S. 45 ff.

(31) Endres, Grafen von Schweinfurt, S. 16-17.

(32) F.-Fabian, Cäsaren, S. 64-69.

(33) H A B, Teil Bamberg, S. 7.

(34) E.v. Guttenberg, Territorienbildung, S. 72 ff.

ders., Germania Sacra, 2. Abteilung: Die Bistümer, 1. Band: Bistum Bamberg, 1. Teil, S. 3-10, GffG, Reihe VI, Würzburg 1932, S. 20 ff.

(35) Oefele, E.v., Geschichte der Grafen von Andechs, Innsbruck 1877, X. Grafschaft und Begüterung in Franken, S. 73 ff. und Reg. S. 107 ff.

Meyer, Oberfranken im Hochmittelalter, Aufstieg der Andechser, S. 133 ff.

(36) Meyer, Oberfranken im Hochmittelalter, S. 9 ff.

Kist, J., Fürst- und Erzbistum Bamberg, Leitfaden durch die Geschichte von 1007-1960, Bamberg 1962.

Stein, Geschichte Frankens, Bd. 1, S. 158-169.


Verzeichnis der Abkürzungen

 

Abhandlung (en) - Abh.

Altbayerische Monatsschrift - ABay.M.

Ausstellungskatalog - AK

Archiv für Geschichte von Oberfranken - AO

Archiv des HV von Unterfranken - AU

Bayerisches Hauptstaatsarchiv München - BayHStA

Bayerland Bände - Bayld

Bericht d. HV für die Pflege d. Geschichte d. ehemaligen Fürstbistums Bamberg - BB (BHVB)

Band, Bände - Bd., Bde.

Bericht zur deutschen Landeskunde - BDL

Beiheft - Beih.

Beilage - Beil.

Beitrag - Beitr.

Bayer. Blätter f. dt. Landesgeschichte - BldLG (BLLfDLG)

Coloquium historicum Wirsbergensis - CHW

Chronicon Benedicto - Buranum - Chron. Bened.

Dt. Archiv für Geschichte des Mittelalters - DA

Derselbe - Ders.

Ebenda - Ebd.

Fränkische Blätter zur Geschichtsforschung und Heimatpflege. Wissenschaftliche Beilage zum "Fränkischen Tag" - F Bl

Festschrift - Festschr.

folgend (e) - ff.

Fränkisches Land, Beil. z. "Neuen Volksblatt" - Fr.L

Geschichte am Obermain, Jahresgabe des CHW - GaO

Gesellschaft für fränkische Geschichte - GffG

Geographisch-Historisches Handbuch v. Bayern - G H H B

Historischer Atlas von Bayern - H A B

Handbuch - HB

Heimatbote. Für Pflege d. Heimat- und Kulturgeschichte Oberfrankens und der Oberpfalz. Monatsbeilage des Nordbayerischen Kuriers - Hb

Haus der Bayerischen Geschichte - HdBG

Hessisches Jahrbuch - Hess.Jb

Historia Frisingensis - Hist. Fring.

Historisches Jahrbuch der Görresgesellschaft - H Jb

Historisches Ortsnamenbuch - H O N B

Historischer Verein - HV

Jahrbuch für fränkische Landesforschung - JFL (JffL)

Monumenta Boica - MB

Monumenta Germaniae Historica - M G H (MG)

Mitteilungen des Instituts für österr. Geschichtsforschung - MIÖG

Mitteilungen - Mitt.

Mainfränkisches Jahrbuch - MJB (Mainfr. Jb)

Mitteilungen Oberösterr. Jahrbuch - MOöL

Mitt. d. Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg - MVGN

Neue Deutsche Biographie - NDB

Neufassung - NF

Niederösterreichisches Landesarchiv - NöLA

Oberbayer. Archiv für vaterländische Geschichte - OA

Quellen und Erörterungen zur bayerischen Geschichte - Qu. u. E.

Regesten - Reg.

Veröffentl. Gesellschaft für fränkische Geschichte - VGffG

Verhandlungen des HV f. Niederbayern - VHN

Verhandlungen des HV f. d. Oberpfalz - VHO

Würzburger Diözesangeschichtsblätter - WDGBL (WDGBLL)

Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte - ZBKG

Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte - ZBLG

Zeitschrift - Zeitschr.

Zeitschrift für Ortsnamenforschung - ZfO

Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins - ZGO

Zwiebelturm - Zwt