Spindler in Berlin


 

 

Die Neuen Kammern

im

Park Sanssouci

 

Die Geschichte der Schlösser und Gärten von Sanssouci begann im Jahre 1744, als sich Friedrich II. am Südhang des ehemaligen "wüsten Berges" außerhalb der Stadt Potsdam (Nähe Berlin) einen terrassierten Weingarten anlegen ließ, auf dem 1745 - 1747 sein Sommerschloß Sanssouci errichtet wurde.

Ende der 1760er Jahre erfolgte der Umbau der alten Orangerie zum Gästeschloß, für das sich allmählich der Name "Neue Kammern" durchsetzte. In den neu erbauten Zimmern, zwei Sälen und zwei Galerien, wohnten während der alljährlich stattfindenden Frühjahrsrevuen und Herbstmanöver in- und ausländische Generäle und andere Gäste von hohem Rang. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Neuen Kammern immer häufiger von der königlichen Familie selbst genutzt.

Im September 1924 wurden die Neuen Kammern anläßlich einer Denkmalpflegetagung erstmals als Museum geöffnet und in diesem Zusammenhang auch entsprechend der Ausstattung des 18. Jahrhunderts wiedereingerichtet. Die Ausführung übernahm eine Vielzahl von Holzbildhauern, Stuckateuren, Tischlern und Bronzearbeitern.

Aus dem markgräflichen Bayreuth finden wir hier die berühmten Bildhauerbrüder Johann David und Johann Lorenz Wilhelm Räntz und auch Carl v. Gontard mit seinen großartigen gestalterischen Raumplanungen. Aber auch die weltberühmten Bayreuther Ebenisten Spindler sind hier mit einer Vielzahl an Intarsienarbeiten feststellbar.

 

 

Großes Intarsienkabinett

Kleines Intarsienkabinett

Ovidgalerie

 

Brüder Spindler

Brüder Spindler

Gebrüder Räntz

Die Neuen Kammern im Park Sanssouci

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