Spindler in Berlin


 

 

Ovidgalerie

Neuen Kammern

im Park Sanssouci

 

Ovidgalerie (Raum 3)

Die langgestreckte Ovidgalerie strahlt in besonderer Weise heitere Festlichkeit aus. Neben den fünf großen, den Fenstern gegenüber angebrachten Spiegeln, sind es vor allem die vierzehn vergoldeten Stuckreliefs der Gebrüder Räntz, die dem Saal seinen Glanz verleihen.

Die Reliefs bilden den Abschluß im Schaffen der stets zusammen genannten Bildhauerbrüder Johann David und Johann Lorenz Wilhelm Räntz aus Bayreuth, die nach dem Tod der Wilhelmine (1758) und des Markgrafen Friedrich von Bayreuth (1763) gemeinsam mit anderen Künstlern und Kunsthandwerkern 1764 nach Potsdam übergesiedelt waren, wo sie die künstlerische Entwicklung nach dem Siebenjährigen Krieg wesentlich mitbestimmten. Die auffallend gestreckten Körperproportionen und der feminine Gesichtstypus sind Charakteristika Räntz'scher Figurenauffassung.

 


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Spindler und das Neue Palais von Sanssouci