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Stadt Bayreuth
Stadtgründung
Baubeginn der Gründungsstadt Bayreuth
Im Jahre 1137 wurde der Andechser Graf Berthold II. vom Bamberger Bischof Otto I. zum Schutzvogt der Zelle St. Getreu am Michelsberg zu Bamberg bestimmt. Damit hatten die Grafen von Andechs-Meranien auch die politische Gewalt über den Raum Bayreuth bekommen.
Also kann davon ausgegangen werden, dass Planung und Baubeginn der Stadt Bayreuth frühestens 1137 erfolgte.
Bayreuther Stadtgründung
9. November 1194
Es werden in Bayreuth urkundlich bezeugt:
Tiemo major Prepositus - der Bamberger Domprobst
Eilhardus decanus - der Domdekan
Eberhardus cantor - der Bamberger Domgesangsmeister
Chunradus cellerarius - der Bamberger Domkellermeister
Chunradus custos - der Bamberger Domschatzhüter
Reinhardus scolasticus - der Bamberger Domschulmeister
Ferner wurden als Ministeriale genannt:
Ulrich von Wischenfeld (Waischenfeld)
Otto von Luttenbach (Leutenbach)
Otto und sein Bruder Helmbrich von Sletten (Schletten)
Heinrich und sein Bruder Herdegin von Rute (Reuth)
Eberhard von Chetsendorf (Katschendorf)
Ludwig von Bunahe (Baunach)
Rudolf von Widelize (Weidnitz)
Ebo von Unnersdorf (Frensdorf)
Kuno von Schmölz
Eberhard von Wiesenthau
Urkunde:
KU Prüfening Nr. 35-1194, Nov. 9, BayHStA.
Der Andechser Bischof Otto II. von Bamberg (1177 - 1194) schenkte Abt Rudeger v. Prüfening (Regensburg) von seinem Walde zu Kronach, gewöhnlich Nordwald genannt, 50 zu bebauende Mansen (= Hufe, Hofstelle), vom Ursprung des Baches Tizwiz hin über den Taetin bis zum Flußbett des Baches Chletiz.
Es war zur damaligen Zeit üblich, Gründungen von Burgen und Städten oder auch den Bau von wichtigen Kirchen und Klöstern mit Urkunden für die Nachwelt zu datieren. In der oben genannten Urkunde wurde mit "baierrute" auch erstmals der Name der Stadt Bayreuth erwähnt.