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Gründungslinie

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Thales-Konstruktion

C

Stadtmauer

D

Stadtaufteilung

E

Wasserversorgung

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Stadtweihe

Historische Messmethoden
Ursprung d. Planstädte
Planstädte in Franken 
 Vergleiche in der Buchkunst
Vergleiche an Galerien und Skulpturen
 Vergleiche mit Bildern
 Vergleiche mit Skulpturen
Historischen Messmethode
Zahlensymbolik
Thales von Milet
Pentagramm
Pentagramm und Bayreuth

 

Das Geheimnis der Arbeitsmethodik

mittelalterlicher Stadtplanung


Ursprung der Planstädte

 

 

Tempel D in Uruk

( 4. Jahrtausend v. Chr. )

Das Bauwerk ist auf einem Modulraster aufgebaut. Die Summe der Modulrasterquadrate beträgt 360. Im Innern ist ein grün angelegtes Rechteck mit Seitenlängen von 11 x 22 Moduleinheiten festzustellen. Das Pythagorasdreieck (rot) wird mit dem 5er Modul gearbeitet (Seiten von 3 zu 4 und einer Diagonalen von 5 definiert)

 

 

 

 

( Hagia Sophia in Istanbul (532 - 539

Geometrie für die Götter

Das modulare System scheint auf der Basis eines Quadrats von 15 x 15 Fuß aufzubauen. Das Basisrechteck hat die Maße von 16 x 17 Moduleinheiten (240 x 255 Fuß). Der zur Erstellung des rechten Winkels hat die klassischen Maße von 16 x 12 Modulen mit einer Diagonalen von 20 Modulen. In dieser Konstruktion sind je vier Module zusammengefasst. Es finden sich zwei Kernrechtecke, die sich um sieben Module überlappen und damit das innere Quadrat (7 x 7) definieren, in das die Kuppel eingeschrieben ist.

 


 

 

 

Castel del Monte

(um 1240 - 1250)

Dieses berühmte, achteckige Bauwerk von Friedrich II. in Apulien ist auch ein überzeugendes Beispiel für die These der Einmessung. Im ersten Arbeitsschritt wird ein klassisches Pythagorasdreieck mit Seitenkanten von sechs und acht Modulen und der Diagonalen von zehn Modulen eingemessen (90 x 120 Fuß, Diagonale 150 Fuß) Dieses Rechteck enthält 48 Rasterfelder. Das Modulgitter definiert mit einem Quadrat von 4 x 4 Modulen = 60 x 60 Fuß die Dimension des inneren Hofes. Das doppelte Maß von 8 x 8 Modulen = 120 x 120 Fuß bestimmt das Innenmaß des Gebäudes.

 

 

 

 

 

Venus und Romatempel

(136 v. Chr. geweiht)

Die Vermessung zeigt ein klares Basisrechteck mit 16 x 30 Modulen. Ein Modul misst ca. 2,56 Meter. Podesttreppe, Säulenumgang und Cella liegen genau im Modulgitter. Der sechs Moduleinheiten breite Zwischenraum enthält wieder zwei kleinere Pythagorasdreiecke im Verhältnis 6 : 8 : 10.

 


 

 

Klosterplan von St. Gallen

( um 830 )

Der Musterplan für den Bau eines idealen Klosters wurde um 830 von einem unbekannten Autor erstellt. Die Erstellung der Kernfläche wurde mit Hilfe des Pythagorasdreiecks vorgenommen. Die Planer haben wahrscheinlich in der bekannten Art fünf Einheiten zu einem Modul zusammengefasst und damit das Pythagorasdreieck konstruiert. Die erste Erweiterung entsteht durch einen Kantenschlag der Diagonalen auf die verlängerten kanten. Damit ist die endgültige Größe des Basisrechtecks mit 40 x 50 Moduleinheiten erreicht. Als zweite Erweiterung ist im oberen Bereich ein eigenes Baufeld über die ganze Breite hinzugefügt, das besondere Nutzungen aufnimmt. Die Tiefe dieses Baufeldes entspricht keinem modularen Maß; sie ist mit einem Diagonalbogen von 33,33 Moduleinheiten Länge festgelegt.

 


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