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Waale in Franken

 

Das "Wassern"

 

Videokurzfilme

 

Waal-Verlauf

 

 

Waal-Felskanal

 

 

Waal-Holzrinne

 

 

Waal-Überlauf 01

 

 

Waal-Überlauf 02

 

 

Waal-Überlauf 03

 

 

Waal-Verteiler 01

 

 

Waal-Verteiler 02

 

Altes Stauwehr an der Hafenlohr

(Unterfranken)

 

Die Stellung der Schütze wurde mit Hilfe von Ketten über eine Welle reguliert.

 

"Wassern", das Bewässern, ist eine Kunst für sich. Viele Faktoren beeinflussen diese Tätigkeit:

 

* Art des Feldes, ob Wiese, Acker, Weinacker

* Art der Frucht und deren Wachstumszyklus

* Beschaffenheit des Geländes wie Neigungswinkel, Unebenheiten, Ausdehnung

* Struktur des Bodens

 

Sandfang - Sandgrube - Sandkasten - Sandschött

Becken, aber auch nur eine Grube zum Auffangen des vom Waalwasser mit geführten Sandes und Erdmaterial

 

 

Das heißt, der Wasserer muss sein Feld gut kennen und er muss das Wasser bis in den letzten Zipfel hinausbringen. Im Frühjahr hat er "gewaalt", seine Wiesenwaale und Kehren geputzt und mit der Waalhau ausgehackt. Beim "Wassern" schlägt er ein Wasserblech in den Wiesenwaal, in die Furche. Meist wird das Wasserblech mit der "Wasserhuuder" (Sackleinwand oder Lumpen) abgedichtet. Dadurch kommt das Wasser zum Überrieseln. Manchmal kann auch nur ein Brett oder eine Steinplatte verwendet werden. Je nach Frucht muss die Wassermenge genau dosiert werden. Rinnt das Wasser zu lange an einer Stelle, kann ein "Fuchs brechen", das heißt, eine kleine Mure bricht los und die Vegetationsschicht wird weggerissen. Für Schäden, die ein Wasserer in anderen Feldern verursacht, ist er verantwortlich und er muss sie beheben. Genauso ist er für sein Wasser während der Zeit, in der es ihm zusteht, verantwortlich. Ist das Wasser am untern Ende des Feldes angelangt, muss "gekeart" werden: das Wasserblech wird ein paar Meter weiter neu eingeschlagen. Wird schlampig gewässert, kommt nach einiger Zeit ein "Brennfleck" ein brauner Fleck hervor: lässt Planzen sterben.

 

 

 

Vor einem unterirdischen Abschnitt findet man häufig ein einfaches Gitter, das Laub und Holzstücke zurückhalten soll

 

 

Im Frühjahr ging Kornwasser vor Wiesenwasser, das heißt, das Bewässern der Äcker hatte Vorrang. Das Wassern der Weinäcker in den 'Terrassen verlangt viel Sorgfalt und wenig Wasser. Manche Bauern meinen, damit werde sowieso nur Wasser ins "Fass gekeart"

 

 

 

Waalrost

 

 

 

 

Holzwaal

 

Sandstein-Aquädukt über den Lohrbach

(Unterfranken)

 

 

Waale über einer Schlucht

 

 

Waal oberhalb einer Schlucht

 

Schluchtüberquerung

 

Schluchtüberquerung

 

Schluchtüberquerung in Eisenrohre

 

Schluchtüberquerung in Baumstämmern

 

 

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